Reaktion der Polizei auf nicht erwünschten Werbeeintrag im rechten Propagandablatt „Objektiv“

Diese E- Mail erhielt ich Gestern auf einer Anfrage, da eine nicht erwünschte Werbeanzeige der "Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes" in dem rechten Propagandablatt "Objektiv" auftauchte.

"Sehr geehrter Herr Gansert, die Veröffentlichung unserer Anzeige im o.g. Druckwerk wurde uns durch das Polizeipräsidium Köln mitgeteilt. Wir bedauern diesen Vorgang sehr und prüfen derzeit die rechtlichen Möglichkeiten zur Untersagung der weiteren Veröffentlichung, welche sich jedoch auf Grund des Presserechtes sehr schwierig gestalten. Die verwendete Fülleranzeige wird durch uns im Internet unter www.polizei-beratung.de/presse/downloads/fuelleranzeigen ohne Einschränkungen zum Abdruck angeboten. Wir wollen damit den Gedanken der Kriminalprävention über die Printmedien weiter in die Bevölkerung tragen. Dieser Service wurde bisher sehr rege durch Regionalzeitungen genutzt. Im Falle einer Sperrung des Dienstes würde uns ein wichtiger Multiplikator für kriminalpräventive Botschaften entfallen. Darüber hinaus nehmen wir derzeit von einer Gegenvorstellung im Rahmen einer eigenen Pressemitteilung Abstand, weil damit dem Verein eine durch uns unerwünschte öffentliche Plattform geboten würde. Wir werden jedoch alle rechtlich zulässigen Maßnahmen in Betracht ziehen, um weitere Veröffentlichungen zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen Andreas Feß Polizeirat und Geschäftsführer Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes – Zentrale Geschäftsstelle – Landeskriminalamt Baden-Württemberg Taubenheimstr. 85 70372 Stuttgart Tel. 0711/5401-2061 Fax 0711/2268000 Internet: www.polizei-beratung.de E-Mail info@polizei-beratung.de mailto: andreas.fess[ÄT]polizei-beratung.de dringende dienstliche Mails an dezernat401[ÄT]lka.bwl.de"

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Christine Theis sagt:

    Und ich dachte schon, dass die Polizei für die Anzeige bezahlt hatte.
    Echt ne gute Idee von den „braunen“.
    Noch besser, dass sich die Polizei nun rechtliche Schritte überlegt.
    Wie kann man nur so geil auf Aufmerksamkeit sein? Bei denen muss schon was in der Kindheit schief gelaufen sein..
    schade…

  2. Judith sagt:

    Dieses „PRO“ ist echt ne Unverschämtheit. Was soll das bei dem Verein von Unzufriedenden und Enttäuschten bedeuten?
    Contra- Köln sollten die sich nennen.
    Meine Meinung: :em71:

    ju

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.