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03.10.2005, 18:08 |
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stein-zwei Important User

Anmeldungsdatum: 28.08.2005 Beiträge: 26 Total Words: 2,107 Wohnort: waldbröl 1294 Points
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| Titel: I love... Religionskritik |
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Hegel, Marx, Feuerbach ETC..
Sie alle hatten sooo RECHT!
| Zitat: | In der Bibel steht: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“. Feuerbach verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil. Es ist der Mensch selbst, der Gott nach seinem menschlichen Bild kreiert hat
Das absolute Wesen, der Gott der Menschen ist sein eigenes Wesen. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist Gott. Das Bewußtsein Gottes ist das Selbstbewußtsein des Menschen, die Erkenntnis Gottes ist die Selbsterkenntnis des Menschen. Aus seinem Gott erkennst du den Menschen und wiederum aus dem Menschen seinen Gott."
Danach ist allein das Dieseitige, Irdische, Materielle wirklich. Die Religion entstammt aus dem Trostbedürfnis des Menschen und Gott ist eine Projektion des menschlichen Geistes
-->Selbstentfremdnung: Was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht, macht er zu seinem Gott, o. das ist sein Gott. Der Wendepunkt in der Geschichte der Menschen wird der Augenblick sein, indem den Menschen bewusst wird, dass der einzige Gott des Menschen der Mensch selber ist.
Religion ist also als universelle Zwangsneurose zu charakterisieren und ist als Rückfall in eine kindliche Erwartungshaltung gegenüber einem allmächtigen Wesen zu verstehen - zwar verständlich, doch ein unreifer Versuch sich mit Lebensstress, Todesangst oder sonstige Problemchen *ooo* etc.. umzugehen.. |
Das klingt echt logisch und macht Sinn; what do you say?! _________________ can you read?
Zuletzt bearbeitet von stein-zwei am 26.07.2007, 11:23, insgesamt einmal bearbeitet |
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03.10.2005, 18:28 |
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mumba Important User

Anmeldungsdatum: 24.01.2005 Beiträge: 25 Total Words: 2,177 Wohnort: Kerpen 260 Points
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| Titel: |
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ich sehe das genau so:
Gottesglaube als Wunschdenken wär ja echt alles schön
| Zitat: |
Das Wesen des Glaubens besteht darin, dass ist, was der Mensch sich wünscht. Die Grundprinzipien des Christentums sind erfüllte Herzenswünsche: z.B.
* Unsterblichkeit
* Glück
* Seligkeit
Wo der Mensch nichts mehr vermag, da kann er wenigstens noch beten, noch wünschen." ( oder: Beten ist die letzte Hoffnung des Schurken )
Religion ist nichts anderes als eine Projektion menschlicher Wünsche. Religion entsteht, weil der Mensch sein eigenes Wesen als defizitär und nicht perfektr empfindet. In Gott kann er ein Wesen verehren, das makellos und völlig unabhängig ist. Gottesverehrung lässt sich demnach auf psychologischer Ebene als menschlichen Kompensationsversuch deuten. |
Hätte der Mensch also keine Wünsche, so hätte er auch KEINE Religion.
* Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde
* Gott ist das entäußerte Selbst des Menschen.
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07.10.2005, 18:11 |
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Autor |
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Gast
Total Words: 33,126
0 Points
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| Titel: |
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einige Menschen glauben sogar Gott hätte die Naturwissenschaften erfunden -
die finden eben für alles irgendeine Ausrede bzw. Erklärung.
Naja..jedem das Seine - das finde ich wichtig
cu Jannes |
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08.10.2005, 10:06 |
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Autor |
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Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: |
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Lest doch mal was über Kreationismus.
Diese Leute behaupten doch tatsächlich die Erde wäre gerade mal 6.000 Jahre alt
Gibt es sogar hier in Deutschland Leute die daran glauben. Steht doch in einem Buch, sagen die. Biologische, geololgischeETC. Beweise werden nicht akzeptiert. Das älteste bekannte Gestein ist aber schon ca. 4 Milliarden Jahre alt
Um so wichtiger, und das erkenne ich immer mehr, ist also eine
gute Bildung für alle - denn auch dumme Menschen haben eine feste Meinung und glauben und beharren auch noch darauf.
Wir müssen mit solchen Menschen ja auch in einer Gesellschaft friedlich zusammenleben.
anyway.. die Erde ist jedenfalls NIEMALS 6000 jahre alt. Ich lasse zwischen 4 oder 5 Milliarden Jahren mit mir reden. Aber die Differenz zwischen 6.000 und 4 Milliarden ist mir dann doch ein wenig zu groß |
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14.10.2005, 13:51 |
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jens Site-Owner

Anmeldungsdatum: 15.04.1999 Beiträge: 234 Total Words: 22,774 Wohnort: KÖLN 4088 Points
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| Titel: |
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| Anonymous hat folgendes geschrieben: | Lest doch mal was über Kreationismus.
Diese Leute behaupten doch tatsächlich die Erde wäre gerade mal 6.000 Jahre alt
Gibt es sogar hier in Deutschland Leute die daran glauben. Steht doch in einem Buch, sagen die. Biologische, geololgischeETC. Beweise werden nicht akzeptiert. Das älteste bekannte Gestein ist aber schon ca. 4 Milliarden Jahre alt
Um so wichtiger, und das erkenne ich immer mehr, ist also eine
gute Bildung für alle - denn auch dumme Menschen haben eine feste Meinung und glauben und beharren auch noch darauf.
Wir müssen mit solchen Menschen ja auch in einer Gesellschaft friedlich zusammenleben.
anyway.. die Erde ist jedenfalls NIEMALS 6000 jahre alt. Ich lasse zwischen 4 oder 5 Milliarden Jahren mit mir reden. Aber die Differenz zwischen 6.000 und 4 Milliarden ist mir dann doch ein wenig zu groß  |
hier mal was zum Alter der Erde..... :
| Zitat: |
Das Alter der Erde
Im Jahre 1654 zählte Bischof John Lightfoot anhand der Bibel die aufeinanderfolgenden Generationen von Adam bis zur Geburt Christi. Mit Hilfe ausgeklügelter Berechnungen bestimmte er auf diese Weise den Schöpfungszeitpunkt der Erde: den 26. Oktober 4004 vor Christus, ...um 9.00 Uhr morgens.
Im Jahre 1779 zweifelte der Naturforscher Georges Buffon als einer der ersten öffentlich diese Berechnungen an. Die von ihm entdeckten Fossilien erschienen ihm reichlich alt für eine so junge Erde. In der Annahme, unser Planet habe zum Schöpfungszeitpunkt aus einer geschmolzenen Masse bestanden, berechnete er sein Alter, indem er die Erkaltungsdauer eines solchen Volumens bestimmte.
Dabei kam er auf ein Erdalter von 75.000 Jahren.
Hundert Jahre später präzisierte der Physiker William Thompson diese Berechnungen: Er war der Ansicht, es sei lediglich die Erdkruste erkaltet.
Der Erdkern bestünde weiterhin aus geschmolzenem Gestein.
Eine einfache Beobachtung gab ihm recht: Mit zunehmender Tiefe steigt die Temperatur in Bergbauschächten an.
Wie es sich für einen guten Physiker gehört, berechnete er die Ausgangstemperatur und die Erkaltungsgeschwindigkeit der Erde genauer. Damit machte er unseren Planeten ein gutes Stück älter:
Sein Alter läge demnach zwischen zwanzig und vierzig Millionen Jahren.
Diese Berechnungen schienen unanfechtbar - außer für Darwin, den Vater der Evolutionstheorie.
"Die Evolution benötigt noch mehr Zeit, um ihr Werk zu vollenden, wie man an den Fossilien im Sediment sieht", murrte er.
Im Jahre 1899 entdeckte der irische Geologe John Joly, daß das Salz der Meere aus der Erosion von Mineralien stammt. Er berechnete die Menge Salz, die jährlich ins Meer gelangt.
100 Millionen Jahre würde es dauern, bis das Meer seinen heutigen Salzgehalt erreicht hätte.
Die Radioaktivität löste schließlich das Problem. Die bisherigen Berechnungen zur Erkaltung der Erde waren falsch, weil die beim radioaktiven Zerfall freigesetzte Wärme die Erkaltungsgeschwindigkeit der Erde verringert.
Überdies ist die Geschwindigkeit des langsamen radioaktiven Zerfalls von Radium zu Blei eine bekannte Größe:
"Durch Messung der Konzentration beider Elemente im Gestein", behauptete der britische Physiker Ernest Rutherford im Jahre 1905, " läßt sich das Alter der Erde bestimmen."
Anhand dieser Methode fand die Geophysik ein für allemal heraus, daß die Erde 4,55 Milliarden Jahre alt ist. Bis zur nächsten Theorie... |
Viele Grüße
Jens |
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02.05.2006, 18:30 |
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Autor |
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süüße

Anmeldungsdatum: 31.12.2005 Beiträge: 9 Total Words: 397 Wohnort: Bonn 122 Points
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| Zitat: | "Jesus ist das Gegenstück eines Genies: er ist ein Idiot."
Friedrich Nietzsche | |
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07.05.2006, 16:36 |
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Gast
Total Words: 33,126
0 Points
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| Titel: |
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Zitat:
Das Wesen des Glaubens besteht darin, dass ist, was der Mensch sich wünscht. Die Grundprinzipien des Christentums sind erfüllte Herzenswünsche: z.B.
* Unsterblichkeit
* Glück
* Seligkeit
Wo der Mensch nichts mehr vermag, da kann er wenigstens noch beten, noch wünschen." ( oder: Beten ist die letzte Hoffnung des Schurken )
Religion ist nichts anderes als eine Projektion menschlicher Wünsche. Religion entsteht, weil der Mensch sein eigenes Wesen als defizitär und nicht perfektr empfindet. In Gott kann er ein Wesen verehren, das makellos und völlig unabhängig ist. Gottesverehrung lässt sich demnach auf psychologischer Ebene als menschlichen Kompensationsversuch deuten.
und
In der Bibel steht: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“. Feuerbach verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil. Es ist der Mensch selbst, der Gott nach seinem menschlichen Bild kreiert hat
Das absolute Wesen, der Gott der Menschen ist sein eigenes Wesen. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist Gott. Das Bewußtsein Gottes ist das Selbstbewußtsein des Menschen, die Erkenntnis Gottes ist die Selbsterkenntnis des Menschen. Aus seinem Gott erkennst du den Menschen und wiederum aus dem Menschen seinen Gott."
Danach ist allein das Dieseitige, Irdische, Materielle wirklich. Die Religion entstammt aus dem Trostbedürfnis des Menschen und Gott ist eine Projektion des menschlichen Geistes
-->Selbstentfremdnung: Was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht, macht er zu seinem Gott, o. das ist sein Gott. Der Wendepunkt in der Geschichte der Menschen wird der Augenblick sein, indem den Menschen bewusst wird, dass der einzige Gott des Menschen der Mensch selber ist.
Religion ist also als universelle Zwangsneurose zu charakterisieren und ist als Rückfall in eine kindliche Erwartungshaltung gegenüber einem allmächtigen Wesen zu verstehen - zwar verständlich, doch ein unreifer Versuch sich mit Lebensstress, Todesangst oder sonstige Problemchen *ooo* etc.. umzugehen..
Das klingt echt logisch und macht Sinn; what do you say?!
Das Wesen des Glaubens also...
Ich denke das hört sich in der Tat alles ganz logisch an...
Jedoch scheint ihr alle einen kleinen aber entscheidendenFehler zu begehen:
Da sich für euch die Aussage eines einzelnen Menschen so plausibel und logisch anhört, dass sie es wert ist als wahr angesehen zu werden, verabsolutiert ihr diese, und schreibt ihr den ganzen Wahrheizsgehlt schlechthin zu.
Dabei scheint ihr zu übersehen, dass sich ein Gegenstand immer von vielen verschiedenen Standpunkten aus betrachten lässt. Marx sagt z.B. Religion sei ein Mittel, um das Volk zu unterdrücken...und nur das.
Psychoanalytiker erklären die Religion über eine Neurose, Naturwissenschaftler sagen die Religion diene lediglich dazu, unbeschreibbare Phänomene zu beschreiben. (Z.B. früher das Weter)
Hört sich alles plausiebel an oder?
Befürworter der Religion sagen, dass die Religion dazu diene, den Menschen menschlicher zu machen. Sie predigt die abkehr vom Egoismus, vom Materialismus und springt ein für die Bedürfnisse der armen Menschen ein.
Religiöse Menschen sagen sie spüren Gott in ihrem Herzen, in ihrem Gewissen. Hört sich auch plausibel an.
Das Problem ist nur, dass alle Menschen dazu neigen eine These zu verabsolutieren und zu sagen nur sie und sie alleine sei wahr.
Und genau das macht Marx, macht Feuerbach, machen viele Philosophen, und ihr tut es auch.
Zieht man die Kosequenz aus der Verabsolutierung, so sntstehen viele schlimme dinge. Z.B. wird Religion im Kommunsimus, verbote, Klöster zertört, einfache Mönche verfolgt und ermordet...und das alles nur wegen einer These.
Ist es denn überhaupt von Bedeutung ob Gott existiert oder nicht?
Ist es nicht viel wichtiger zu fragen, was Religion schaffen kann und was nicht.
Inwieweit sie positiv wirkt und in wie weit negativ.
Wo wird die Vorstellung von Gott missbraucht?
Am Ende könnt ihr alle nicht bewesien ob es ihn gibt oder nicht. Keiner kann das!
Ich persönlich denke, dass Religion eine Chance ist. Wenn sie im richtigen Sinne praktiziert wird so ist sie eine goße chance für die Menschheit.
Denn tatsächlich besitzt sie das Potential uns alle zu besseren Menschen zu machen.
Es gibt nicht viele dinge die dieses Potential besitzen.
Die Religion packt ganz tief und persönlich beim Menschen an, ein politisches System tut dies nicht...daher denke ich z.B. dass politische Systeme keinen Frieden garantieren können....
Inwieweit macht uns psychoanalytisches Denken zu besseren Menschen...oder Naturwissenschaftliches...?
Denkt mal drüber nach, bevor ihr Menschen wie Nietze zitiert...
Peace and out |
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24.05.2006, 07:18 |
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Autor |
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merci Important User

Anmeldungsdatum: 04.05.2006 Beiträge: 13 Total Words: 361 Wohnort: Magdeburg 135 Points
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| Titel: |
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| Anonymous hat folgendes geschrieben: | Zitat:
Am Ende könnt ihr alle nicht bewesien ob es ihn gibt oder nicht. Keiner kann das!
Ich persönlich denke, dass Religion eine Chance ist. Wenn sie im richtigen Sinne praktiziert wird so ist sie eine goße chance für die Menschheit.
Denn tatsächlich besitzt sie das Potential uns alle zu besseren Menschen zu machen.
Es gibt nicht viele dinge die dieses Potential besitzen.
Die Religion packt ganz tief und persönlich beim Menschen an, ein politisches System tut dies nicht...daher denke ich z.B. dass politische Systeme keinen Frieden garantieren können....
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Also wenn ich so ein blödsinn schon höre. "Ihr könnt es nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt."
Wir sagen doch, dass es keinen Gott gibt.
Ihr sagt es gibt ihn. Dann müsst IHR das auch beweisen. Seit tausenden von Jahren fehlt euch übrigens dieser Beweis und je gebildeter die Menschen werden, desto unglaubwürdiger werdet ihr. Wir warten immer noch, dass ihr uns Gott mal vorstellt und eure zahlreichen Behauptungen belegt.
Ich kann auch nicht sagen, es gibt dies und jenes, kann es aber nicht beweisen. Dan nennt man dann auch UNGLAUBWÜRDIG.
Das nenne ich Lügen, Träumen oder Wünsch dir was oder was weiß ich
So, wo sind die Vertreter Gottes oder wie ich sie nenne: Die Schleimer Gottes. Bloß nett zu Gott sein, damit sie auch in den Himmer kommen und ja die anderen bestraft werden. Wäre sonst ja unfair, wenn gottlose später genau so tot sind, wie die die jeden Tag gebetet haben.
Bis dann und
| Zitat: | | BETEN IST DIE LETZTE HOFFNUNG DES SCHURKEN | |
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25.05.2006, 11:27 |
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Autor |
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s.jss
Anmeldungsdatum: 11.04.2006 Beiträge: 1 Total Words: 0
10 Points
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| Titel: |
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Bei all der Diskussion sollte man mal folgendes in Betracht ziehen:
für jeden, der nicht an Gott glaubt ist es ein Leichtes dieses mit der Nichtbeweisbarkeit von Gott zu begründen. Aber bringt einen das weiter? Nein, weil man genau mit diesem Argument keine Diskussion mehr zulässt. Wer sich auf diese Ebene bewegt könnte genauso gut auch darüber Diskutieren, ob die Farbe rot schöner ist als die Farbe grün.
Betrachtet die Diskussion über dieses Thema doch mal von folgender Seite:
Wenn jemand daran glaubt, dass die Erde 6000 Jahre alt ist und das es ein allwissendes Wesen gibt, dass alles erschaffen hat, so ist das doch sein gutes Recht. Bewundernswert ist doch, dass dieser Mensch aus diesem Glauben heraus Kraft zieht um sein Leben zu bestreiten und aus diesem Glauben heraus Erklärungen für Dinge um ihn herum sich finden kann, die er sich ohne diesen Glauben nicht erklären könnte.
Ebenso ist es mein gutes Recht nicht an Gott zu glauben und die Welt deterministisch zu betrachten.
Ein gutes Argument der Religionskritiker ist das Manipulationspotential, dass durch Religionen ausgeübt werden kann. Dabei wird jedoch ziemlich oft verkannt, dass die Naturwissenschaften dieses genauso stringent durchgezogen haben und wir dieses in unseren Gesellschaft täglich erleben:
Beispiele:
1. Obwohl die Wissentschaftler nach 45 und den Erfahrungen von Hiroschima relativ konkret die Wirkung einer Atombombe vorhehsagen konnten wurde noch bis in die späten Siebziger der Bevölkerung suggeriert, man könne mit einer Kauerstellung unter dem Tisch am besten mit Aluflolie bedeckt dem Erstschlag folgenfrei entrinnen - kommt mir heute ziemlich abstrus vor, damals habe ich es nicht hinterfragt!
2. Das die Erde eine Scheibe ist hat nicht die Kirche erfunden. Als sich immer mehr herauskristallisierte das an dieser Theorie etwas nicht stimmen konnte hat auch nicht kei Kirche Zensur ausgeübt sondern die etablierte Wissenschaft ( bzw. Philosophen ) um ihren Stand nicht zu gefährden.
3. Errinnert Ihr Euch noch an die Karikaturen und die durch einen Iman aufgeptuschten Mengen in vielen Arabischen Ländern? Zur gleichen Zeit hatten wir hier bei uns den Höhepunkt der Streiks und mir persönlich ist in der Art(!!!!!) der Argumentation durch die Gewerkschaften und der Reaktion(!!!!!) der Streikenden kein Unterschied aufgefallen. Beide Mengen haben sich manipulieren und aufstacheln lassen und das zu einem Thema, zu dem die wenigsten qualifiziert etwas eigenes beitragen könnten, sondern darauf angewiesen sind, die Argumente anderer zu benutzen: wer mit einem einigermaßen vernünftigen Schulabschluss auf das Argument reinfällt 12 Minuten mehr am Tag vernichten tausende von Arbeitsplätzen vergleicht Apfel mit Birnen.
Also bevor ich gänzlich vom Thema abkommen hier noch mal mein Fazit:
Die Diskussion ist gut, aber nicht auf der Ebene auf der sie geführt wird: es muss beiden Parteien von vorneherein klar sein, dass eine Überzeugung vom jeweils anderen Standpunkt nicht stattfinden wird ( empirisch mit jeder Menge Zeugen Jehovas bewiesen ). Es kann also nur darum gehen gegenseitig Verständnis, Akzeptanz und Respekt aufzubauen.
Ansonsten wünsche ich allen einen tollen Vatertag beim Zug durch die Gemeinde
s.jss |
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28.05.2006, 12:23 |
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Autor |
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stein-zwei Important User

Anmeldungsdatum: 28.08.2005 Beiträge: 26 Total Words: 2,107 Wohnort: waldbröl 1294 Points
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| Titel: |
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Wichtig finde ich auch, dass man immer sachlich Kritik übt und dabei nicht persönlich wird. Bei religiösen Debatten kann dies wohl schon mal passieren
Ich denke auch, dass man gläubigen Menschen nicht ihren Glauben wegnehmen sollte. Wenn das Glauben diesen Menschen hilft ihr Leben zu leben, dann ist das doch super.
Schlimm finde ich es jedoch, wenn Leute anderen Leuten ihren Glauben aufzwingen wollen und denken ihnen geht es später besser, weil sie ja an Gott glauben. Solche Menschen sind meiner Meinung nach höchst intolerant. Auch Glaubenkriege (vgl. Bush vs. arabische Welt) dürfen nicht mehr passieren. Daher kann ich verstehen, dass manche Menschen am liebsten Religionen verbieten würden, da Leute auch für ihren Glauben sterben und andere ohne zögern mitreißen.
Für mich ist dies jedoch überhaupt nicht vorstellbar. Eben mal an den lieben Gott glauben und dann wird alles wieder gut. Nein, so einfach kann es nicht sein. Und damit sind wir wieder bei den Wünschen angelangt (s. o. )
Aber die Frage, ob nun rot oder grün schöner ist, hat meiner Ansicht nach nichts mit der Frage zu tun, den Beweis für Gottes dasein zu liefern. Das sind zwei völlig verschiedene Stiefel. Zumal besonders gläubige Menschen immer wieder behaupten, dass man ja nicht beweisen kann das es keinen Gott gibt. Na toll, dann ich Merci's Aussage gut nachvollziehen. Das ist ja logsich und klar fehlt der Gegenbeweis. Den wird es auch NIE geben können. Was nicht da ist, läasst sich eben nicht beweisen.
Wenn ich behaupte, dass ich Gott oder ähnlich es bin, so muss ich das auch beweisen können. Sonst bin ich ziemlich schnell in einer psychischen Anstalt..
Oki..dann einen schönen Sonntag allerseits. Egal ob ihr in der Kirche ward oder nicht.
Cu all _________________ can you read? |
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10.06.2006, 13:25 |
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Autor |
Nachricht |
Johannes Gast
Total Words: 33,126
0 Points
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| Titel: |
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Es ist schon sehr, sehr komisch.
Sage ich, dass ich an den Weihnachtsmann und das Christkind glaube, wird man ausgelacht und als blöd abgestempelt( zu recht). Das machen nur Kinder hört man dann.
Bei Gott soll, nein ist das dann aber anders sein!!??
Den gibt es wirklich und das ist dann auch noch für Erwachsene.
Also wer mal ehrlich ist und nachdenkt, der wird feststellen, dass Gott und der Weihnachtsmann eigentlich das gleiche sind.
Aber dennoch: Natürlich dürft ihr glauben, wenns hilft ist okay. Aber für mich ist so was viel zu naiv und einfach gedacht.
Okay, schönen Ssmastag alle.
Johannes |
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16.08.2006, 17:06 |
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Autor |
Nachricht |
Frank White Gast
Total Words: 33,126
0 Points
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| Titel: |
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WISSENSCHAFT ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht.
PHILOSOPHIE ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht, die nicht da ist.
RELIGION ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht, die nicht da ist und ausruft
"Ich hab sie!"
| Zitat: | A mathematician is a blind man in a dark room looking for a black cat
which isn't there. (Charles R. Darwin)
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14.09.2006, 06:55 |
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Autor |
Nachricht |
Magdalena Gast
Total Words: 33,126
0 Points
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| Titel: |
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Also habe ja schon bis gerade an so etwas wie einen Gott geglaubt...
Aber wenn ich das hier so lese muss ich schon ehrlicherweise zugeben, dass ich das wohl nur gerne hätte. Habe nun mal auch Wünsche. Also einen Gott der mich beschützt, aufpasst, für mich da ist, ins Paradies kommen usw.
Das allles waren aber wirklich nur meine inneren von mir selbst gedachten Gedanken - nichts mehr - allerdings bin ja auch mit diesem (Irr)Glauben aufgewachsen. Kein Wunder also!
Fühle mich gerade richtig aufgeklärt. Muss das alles aber jetzt erst mal verarbeiten.
Schönen Tag an alle Lesenden.
Magda |
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17.09.2006, 14:10 |
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Autor |
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Bademeister Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: Na ja soviel zu jedem das seine |
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| Magda, ich mcöhte dich nicht persönlich angreifen aber ich finde es ist töricht und leichtsinng sich in der heutigen Zeit nur eine Seite der Argumentation an zusehen. Hörst du dir nur die Argumentation von George Bush an so wirst du bald Krieg als ein postives Mittel der Diplomatie erkennen, betrachtest du aber auch die Argumente von unschuldigen Zivilisten, deren Kinder durch einen Raketenangriff getötet wurden so erfährst du das Kreig nur Zerstörung und Verwüstung bringt. Wenn man sich innerhalb von 10 Minuten den Glauben ausreden lässt, dass Gott nicht existiert ohne eine zweite Meinung einzuholen, dann läuft man Gefahr schnell einer Seite zu verfallen ohne jemals die andere richtig betrachtet zu haben. |
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17.09.2006, 14:16 |
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Autor |
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bademeister Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: @ Johannes |
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Also um ehrlich zu sein...ich glaube nicht dass mich oder dich der Weihnachtsmann erschaffen hat. Man sollte schon differenzieren zwischen Gott als Schöpfer und Weihnachtsmann als Kinderfigur. Wer mit 18 Jahren noch an den Weihnachtsmann glaubt ist vielleicht ein bisschen unterbemittelt, wer hingegen mit 18 (schon) an Gott glaubt und sich mit diesem Gedanken auseinander setzt nicht. gott ist immer einen Gedanken wert und meiner Meinung nach auch ein ganzes Leben |
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17.09.2006, 18:01 |
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Autor |
Nachricht |
stein-zwei Important User

Anmeldungsdatum: 28.08.2005 Beiträge: 26 Total Words: 2,107 Wohnort: waldbröl 1294 Points
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| Titel: Religionskritik |
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| bademeister hat folgendes geschrieben: |
Also um ehrlich zu sein...ich glaube nicht dass mich oder dich der Weihnachtsmann erschaffen hat. Man sollte schon differenzieren zwischen Gott als Schöpfer und Weihnachtsmann als Kinderfigur. Wer mit 18 Jahren noch an den Weihnachtsmann glaubt ist vielleicht ein bisschen unterbemittelt, wer hingegen mit 18 (schon) an Gott glaubt und sich mit diesem Gedanken auseinander setzt nicht. gott ist immer einen Gedanken wert und meiner Meinung nach auch ein ganzes Leben |
Also diese Argumentation macht überhaupt keinen Sinn in meinen Augen.
Warum soll denn der Weihnachtsmann etwas anderes sein als Gott? Nur weil der mittlerweile erwiesen entlarvt ist??
Ich glaube auch nicht, dass mich der Weihnachtsmann geschaffen hat.
Aber noch viel weniger glaube ich, dass mich irgendein Gott - der in deinem, unseren Kopf rumschwirrt - erschaffen hat. AUch ich sehe | Zitat: | | Gott nur als eine Projektion des menschlichen Geistes. |
Für mich ist beides Kindergarten denken. Okay, ich hätte vielleicht eins von beiden gerne um Klarheit zu haben. Aber so naiv bin ich eben nicht.
Dennoch: Auch ich respektiere natürlich gläubische Menschen. Wenn es ihnen denn hilft....
| Zitat: | | Klarheit ist der innere Weg zum Frieden |
Gruß an alle _________________ can you read? |
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17.09.2006, 18:55 |
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Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: |
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"Kindergartendenken" bringt normalerweise keine Basis für ein sinnVOLLES Leben hervor. Christlicher Glaube mit klaren Moralischen Erwartungen und einer Hoffnung schon! Gott ist natürlich nicht beweisbar - suffisanterweise aber auch nicht widerlegbar.
Anscheinend kann hier auch die Weihnachtsmann frage nicht klar beantwortet werden...angeblich macht die Argumentaton "überhaupt keinen Sinn"
Vielleicht hast du ja ein paar Jahre an den Weihnachtsmann geglaubt (wie vermutlich jedes Kind). Mit wenigen logischen Schlüssen hast du heute eingesehen dass dieser nicht existent ist. Millionen Christen glauben heute an Gott. Über ihn wurden hunderte bücher geschrieben, tausende von Menschen starben für ihn den Märtyrertod und tausende Menschen leben ein Leben zu seinen Ehren.
eine derartige Ehre hat noch kein Volk dem Weihnachtsmann zukommen lassen. |
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17.09.2006, 18:58 |
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Nachricht |
bademeister Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: |
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Ich seh natürlich ein dass du nicht an Gott glauben willst - es ist ja auch leichter ein Leben ohne Glaube zu führen - jedenfalls bis zum Tod. Die Schwierigkeiten kommen erst danach! Ob man das glauben will ist jedem selbst überlassen - Kirchen gibt es ja genug um sich zu informieren oder eine zweite Meinung einzuholen! |
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17.09.2006, 20:17 |
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Autor |
Nachricht |
steinzwei Gast
Total Words: 33,126
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| Titel: |
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| bademeister hat folgendes geschrieben: |
Ich seh natürlich ein dass du nicht an Gott glauben willst - es ist ja auch leichter ein Leben ohne Glaube zu führen - jedenfalls bis zum Tod. Die Schwierigkeiten kommen erst danach! Ob man das glauben will ist jedem selbst überlassen - Kirchen gibt es ja genug um sich zu informieren oder eine zweite Meinung einzuholen! |
Nein, genau das ist ja eben nicht mein Problem. Ich akzeptiere, dass ich ein Teil dieser Welt bin. Aber eben nur ein unendlich kleiner Teil. Von 4, 5 Milliarden Jahren, sind 60- 100 Jahre eben echt sehr, sehr...,sehr wenig Finde ich auch echt schade, aber es ist eben so.
Warum soll denn ausgerechnet ich oder du ewig Leben?? Oder nach dem Tod noch etwas sein! Wie kommt man darauf?? Ich finde das sogar echt egoistisch gedacht.
Man kann sicher die Welt in 60- 100 jahren verändern, wenn du dich geschickt anstellst. Und damit meine ich nicht nur Bill Gates. Aber selbst wenn du ein Kind in die Welt setzt und "nur" aus dem etwas wird, bist du schon elemtar wichtig für unsere Welt gewesen. Ist das nicht toll?
Naja..wie gesagt, jeder soll Glauben was er will, nur sollte das PRIVAT bleiben. |
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17.09.2006, 21:00 |
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bademeister Gast
Total Words: 33,126
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Warum ich ewig leben soll...die Frage ist vielmehr warum ich ewig leben darf! Weil ich Gott kennen gelernt hab und mir meine Schuld vergeben wurde!
klingt komisch - ist aber so Ich persönlich finde es hoffnungslos mich nur als einen winzigen Teil dieser Welt zu betrachten....
Bezüglich deines letzten Satzes...
Genau an diesem Punkt liegt der Kern eurer Diskussion - es soll anscheinend nicht PRIVAT beliben! Wer will dass etwas privat bleibt schriebt es nicht in ein Forum - du willst glauben dass du ein winzig kleiner Teil dieser Welt bist. Du schreibst es in ein Forum so dass es jeder lesen kann. Ich wil glauben dass es nach dem Leben los ghet und schreibe es genauso ins Forum.
zu deiner durchaus berechtigten frage wo ich es hernehme dass es nachdem Leben weitergeht bzw...erst richtig losgeht..
Es gibt kein Volk und kein Stamm auf der ganzen Erde der nicht in irgendeiner form an einen geist oder Gott oder glaubt der alles erschaffen hat und zusammenhält.(sogar die isoliertesten Urwaldstämme -egal) jeder Mensch hat die denkerische fähigkeit von dem was wir sehen oder fühlen auf einen Ursprung zu schließen. Niemand glaubt dass ein Auto eine Uhr eine Tulpe oder nur eine Büroklammer von selbst entsteht. Viele Menschen suchen also nach dem Ursprung (natürlich nicht für den der Büroklammer sondern den des eigenen daseins) Kein Biologe oder Forscher kann einen Lückenlosen Beweis für eine Evolution oder die Entstehung der Erde vorbringen.
Kein Theologe kann einen Beweis für die Existenz eines gottes vorbringen aber jeder mensch kann scih entscheiden was er glauben will.. |
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19.09.2006, 18:55 |
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Überzeugte Gast
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Religionskritik
Ein interessantes Thema… Feuerbach, Freud, Marx… sie alle sind der Meinung, dass Gott die Personifikation der menschlichen Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse ist. Religion sei eine infantile Neurose des Menschen, der keine Verantwortung für sein Leben übernehmen will, so Freud. Gott sei eine Projektion.
Aber:
1. Ein Wesen, dass den Wunschvorstellungen entspricht kann sehr wohl existieren (oder ist Brot eine Projektion des Hungers?
2. Feuerbachs Annahmen, dass der Mensch das Göttliche in sich trägt und dass er ohne die Religion mündiger und tatkräftiger sei, sind leider unbewiesene Wunschvorstellungen ( oder sind Atheisten die besseren Menschen? Wohl eher nicht!)
3. Gott hat oft genug entgegen aller menschlichen Vorstellungen und Wünsche gehandelt (oder wird Jesus in der Bibel als der Retter beschrieben, den die Menschen erwartet hatten?)
Ich denke es ist falsch Religionskritik grundsätzlich mit Gesellschaftskritik gleich zu setzten. Auf gesellschaftskritischer Ebene haben Feuerbach, Freud und Marx wichtige Feststellungen gemacht. Es ist jedoch aussichtslos den Grundkeim aller Misere dieser Welt in der Religion zu suchen. Jeder Mensch der die Welt verbessern will sollte bei sich selbst beginnen. Und ich finde, dass es so einige Christen gibt die das überzeugend vorleben.
Und noch etwas:
Alle naturwissenschaftlichen Erklärungen zur Entstehung der Welt und des Menschen konnten mich nie ganz befriedigen. Darwins Theorie habe ich verstanden genau wie ich auch den Verlauf der Chemischen Evolution nachvollziehen kann. Hyperzyklen als erste evolutionsfähige Replikationssysteme u.s.w. Ach ja und der Urknall aus dem unser Planet hervorging.
Woher aber kamen Raum, Zeit, Energie und Materie, die Grundvorrausetzungen für all diese Abläufe sind? Woher?
Ich glaube, dass Gott der Ursprung allen Lebens ist! Und was glaubst du?
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19.09.2006, 20:36 |
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Realist Gast
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| Zitat: | | 1. Ein Wesen, dass den Wunschvorstellungen entspricht kann sehr wohl existieren (oder ist Brot eine Projektion des Hungers? |
Nein, ein Wesen, dass den Wunschvorstellungen entspricht ist klar eine Projektion des eigenen Geistes. Der Unterschied zum Hunger ist, dass man Essen oder Brot etc. sehen und anfühlen kann. Es ist also wirklich da.
| Zitat: | | 2. Feuerbachs Annahmen, dass der Mensch das Göttliche in sich trägt und dass er ohne die Religion mündiger und tatkräftiger sei, sind leider unbewiesene Wunschvorstellungen ( oder sind Atheisten die besseren Menschen? Wohl eher nicht!) |
Da hast du recht!! Da muss sich Feuerbach geirrt haben. Aber das hat nichts mit der Aussage zu tun, dass es keinen Gott geben kann, sondern alles nur ein Wunsch des Menschen ist. Ich habe jedenfalls noch nie Tiere beten gesehen
| Zitat: | | 3. Gott hat oft genug entgegen aller menschlichen Vorstellungen und Wünsche gehandelt (oder wird Jesus in der Bibel als der Retter beschrieben, den die Menschen erwartet hatten?) |
Ich meine, dass Jesus ans Kreuz sich hängen hat lassen, um sich der Menschheit zu opfern, also diese auch zu Retten. Messias oder so was. Hab ich echt wenig Plan von...
Aber glaubst du echt was in der Bibel steht?? Allein die Tatsache, dass alles erst rund 500 Jahre später niedergeschrieben wurde- vorher gab es nur mündliche Überlieferungen sollte stutzig machen; hast du schon mal "Stille Post" gespielt?? Da kommt nach einer Runde schon was ganz anderes hervor, als ursprünglich ins Ohr geflüstert wurde.
| Zitat: | | Und ich finde, dass es so einige Christen gibt die das überzeugend vorleben. |
Ich kenne da auch genauso viele Atheisten.
| Zitat: | | Alle naturwissenschaftlichen Erklärungen zur Entstehung der Welt und des Menschen konnten mich nie ganz befriedigen. |
Ich stimme dir wieder zu. Mich auch nicht. Aber noch viel weniger glaube ich an die Theorie mit Gott.
Danke fürs lesen, bis dann.
Ein überzeugter Realist |
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19.09.2006, 21:13 |
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mal wieder der Bademeiste Gast
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Bezüglich der wissenschaftlichen Erklärungen denke ich dass es aber zwnigend notwendig ist eine dieser beiden positionen zu beziehen. Dir stellt sich nur die Wahl zwischen ich Glaube der Evolutionstheorie nach Darwin ODER dem Schöpfungsbericht der Bibel. Das fatale an der Bibel ist:
1. Du musst sie lesen um Gott kennenzulernen.
2. Bibel - ist eine Frage des ganz oder gar nicht!
Heute ist es leider der bibelBastelbogen in Mode geommen. Man liest, versucht Gott kennenzulernen und stößt an Dinge, Wertvorstellungen und Normen ja sogar Verhaltenserwartungen die einem nicht passen.
Nehmen wir mal ein beliebtes Beispiel: "Sex erst IN der Ehe"
Ich hab lange Gebraucht einzusehen, dass ich nicht an Gott als Schöpfer und Vater glauben kann und zugleich schlafen kann mit wem ich will. Ich muss die Bibel ernst nehmen. Das heisst nicht dass ich in der religion nichts hinterfragen darf oder kritisch betrachten darf aber ich muss mich immer entscheiden. Ganz oder Gar nicht!
Ich glaub an die Bibel, ich lese sie und ich leren Gott kennen. Ich habe eine Perspektive und eine Motivation für mein Leben. Ich kann dir den Sinn meines Lebens ohne großes Zögern nennen. und du?
Ein letztes Wort noch zur Frage ist die Bibel wahr, selbst wenn sie über hunderte von Jahren hinweg entstanden ist...
Die bibel enthält 6408 Verse von denen sich 3268 bisher so erfüllt haben wie angekündigt. (Die restlichen Prophetien noch zukünftige Ereignisse betreffen) Keine der 3000 Prophetien ist in einer veränderten Form eingetroffen. Nenn mir ein Buch der Welt dass dies von scih behaupten kann und ich werde es lesen und mir die Frage stellen - welchen Wert dieses buch für mein Leben haben kann...
Ne Antwort wäre nett |
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19.09.2006, 21:47 |
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Realist Gast
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Hallo Bademeister und co,
wirklich. Ich respektiere deinen Glauben, aber du musst verstehen das ich das einfach nicht nachvollziehen kann.
| Zitat: | | Nehmen wir mal ein beliebtes Beispiel: "Sex erst IN der Ehe" |
Ich würde dies verstehen, wenn du diese Aussage von Gott persönlich (mit Beweis)gehört hättest und sie nicht irgendwo gelesen hättest. a) Diese Aussage kommt von Menschen, also nicht von Gott. b) Diese Aussage entspringt aus einer Zeit, inder es tabu war vor der Heirat Sex zu haben. Heute leben wir in einer viel schnelleren Welt. c) Warum sollte Gott dich nicht lieb haben(oder du ihn), wenn du dich an ein/dieses Gesetz nicht hälst? Gott ist doch für seine Barmherzigkeit bekannt und er vergibt doch allen menschlichen Sünden.
| Zitat: | | Ich kann dir den Sinn meines Lebens ohne großes Zögern nennen. und du? |
Das kann auch ich ohne weiters.
Mein Sinn des Lebens ist es u.a., anderen Menschen einen Sinn zu geben. Wie ist das denn mit deinem Sinn und warum muss ein Leben überhaupt einen Sinn haben? Auch wieder ein menschlicher Wunschgedanke, ganz klar.
| Zitat: | | Die bibel enthält 6408 Verse von denen sich 3268 bisher so erfüllt haben wie angekündigt. |
Falls das stimmen sollte, so kenne ich ebenso viele Widersprüche in der Bibel und Dinge die mittlerweile sogar als falsch bewiesen wurden. Nimm doch nur als Beispiel den Regenbogen, welcher ja damals als Zeichen Gottes gedeutet wurde.
Naja, wie auch immer. Als verlorener Sohn hat Gott mich ja eh am meisten lieb. Viel mehr als die treue Folgschaft. Die "Geschichte vom verlorenen Sohn" fand ich schon immer toll
So, muss ins Bett
bis dann
The Realist |
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19.09.2006, 23:41 |
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Gast
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Soweit ich weiß ist der verlorene Sohn aber zurück gekommen und dass war der entscheidende Schritt... Gott zwingt ja keinen da muss man sich schn selbst entscheiden!
| Zitat: | | Nein, ein Wesen, dass den Wunschvorstellungen entspricht ist klar eine Projektion des eigenen Geistes. Der Unterschied zum Hunger ist, dass man Essen oder Brot etc. sehen und anfühlen kann. Es ist also wirklich da. |
Diese Argumentation ist nicht logisch. Wenn etwas den Wunschvorstellungen entspricht kann es doch trotzdem existent sein! Und außerdem kann man Gott fühlen.
| Zitat: | | Ich habe jedenfalls noch nie Tiere beten gesehen |
Na und? Ich halte mich ja auch nicht für ein Tier. Hast du schonmal ein Tier telefonieren sehen? Nein? Dann gibt es keine Telefone!?
| Zitat: | Ich meine, dass Jesus ans Kreuz sich hängen hat lassen, um sich der Menschheit zu opfern, also diese auch zu Retten. Messias oder so was. Hab ich echt wenig Plan von...
Aber glaubst du echt was in der Bibel steht?? Allein die Tatsache, dass alles erst rund 500 Jahre später niedergeschrieben wurde- vorher gab es nur mündliche Überlieferungen sollte stutzig machen; hast du schon mal "Stille Post" gespielt?? Da kommt nach einer Runde schon was ganz anderes hervor, als ursprünglich ins Ohr geflüstert wurde. |
Ja ich glaube was in der Bibel steht. Und dass das alles so spät aufgeschrieben wurde stimmt gar nicht. Paulus beispielsweise hat zu Jesu Zeit gelebt und sich öfter mit Petrus und anderen Jüngern Jesu in Jerusalem zu Apostelkonzilen getroffen. Paulus war Missionar und hat an verschiedene Gemeinden in Galatien, Ephesus, Korinth und so weiter geschrieben. Diese Briefe kannst du heute noch in der Bibel finden und sie wurden eben nicht erst 500 Jahre später, sondern von einem Zeitzeugen persönlich verfasst.
Wusstest du, dass die Bibel die am besten belegte historische Schrift überhaupt ist? Jeder Schüler lernt heute in der Oberstufe den Aufbau des aristotelischen Dramas und keiner stört sich daran, dass man keine Orginale hat in denen es beschrieben ist, sondern nur Überlieferungen. Die Bibel ist viel besser belegt als irgendein griechischer Philosoph aber trotzdem zweifelt keiner deren Wahrheitsgehalt an. An der Bibel aber stoßen sich viele Menschen. Gott passt nicht in das Weltbild des modernen aufgeklärten Menschen der glaubt alles unter Kontolle zu haben. Darum will man Gott abschaffen. Aber letzten Endes führt doch alles Suchen und Fragen wieder zu Gott zurück.
Wenn man sich ansieht wie genial die Natur ist. Schon allein der Menschliche Körper ist ein Meisterwerk. Die Idee in einem Code aus Nukleinsäure und verschiedenen Basen alle Abläufe des menschlichen Körpers zu "speichern" ist so intelligent. In so vielen Bereichen versucht man heute natürliche Phänomene auf technischem Gebiet nachzubauen und entdeckt immer wieder, wie sinnvoll, praktisch und ökonomisch ausgewogen die Natur konstruiert ist. Es muss einen Gott geben - einen intelligenten Designer. Sowas kommt doch nicht von alleine!
Hast du schonmal in der Bibel gelesen? Vielleicht solltest du das tun... Einfach mal gucken was wirklich drinsteht. Selber lesen und Gedanken machen und nicht glauben was dir irgendwer erzählt Deswegen hat Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt. Damit die Leute endlich mal selber nachlesen können und nicht glauben müssen, was ihnen andere als biblische Wahrheit verkaufen wollen. Es ist doch eine Chance! |
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