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WARUM SOLL „MANN“ DENN HEUTE NOCH SEINE KRIEGSDIENST- VERWEIGERUNG SELBER SCHREIBEN??? DOWNLOAD it :-)

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ADRESSE                                                                    28. 11. 200

 

 

 An das

Bundesamt für den Zivildienst

Postfach

50964 Köln

 

Betr.: Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer

          PK-Nr. 

  

Sehr geehrte Damen und Herren,

 hiermit verweigere ich den Kriegsdienst unter Berufung auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes.

Ich kann mich aus Gewissensgründen an keinerlei Waffenanwendung zwischen den Staaten beteiligen.

Meinem Antrag füge ich bei:

- die persönliche Darlegung der Beweggründe für meine   

  Kriegsdienstverweigerung

- den ausführlichen Lebenslauf

- das polizeiliche Führungszeugnis.

 

                                      Mit freundlichen Grüßen

 

  Lebenslauf

Name                                              

 

Anschrift                                          

                                                         

 

Telefon                                             

 

Geburtsdatum                                 

 

Geburtsort                                        

 

Schulbildung      

 

ORT, den 15. 11. 200 X

  

Darlegung der Beweggründe für meine Kriegsdienstverweigerung

 

Wenn ich auf meine Kindheit zurückblicke, stelle ich fest, dass meine Eltern mir eine Erziehung haben angedeihen lassen, in der Respekt und Achtung vor dem menschlichen Leben, Toleranz gegenüber Andersgesinnten und die friedliche, nicht gewalttätige Lösung von Konflikten im Mittelpunkt standen. Diese christliche Erziehung sowie die Erziehung vom Kindergarten an bis zum heutigen Zeitpunkt  und Gespräche mit meiner Religionslehrerin haben mir bei meiner Gewissensbildung geholfen. Insbesondere im 5. Gebot und in dessen Interpretation von Jesus Christus in der Bergpredigt sehe ich einen wichtigen Lebensgrundsatz.

Daher kam ich zu der Auffassung, dass Krieg ein Verbrechen gegen die Menschheit ist. Denn er ist ein Verbrechen gegen das Leben und missbraucht den Menschen als Mittel für politische und ökonomische Zwecke. Daher bin ich fest entschlossen, getrieben von starker Liebe zur Menschheit, keine Art von Krieg, weder Angriffskrieg noch Verteidigungskrieg, zu unterstützen. Selbstverständlich habe ich im Geschichtsunterricht sowie auch aus privatem Interesse viel über Kriege gelesen und mich informiert. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass durch jeden Krieg eine erschreckende Verwüstung und Verrohung und die Vernichtung aller Freiheit eintrat. Auch daher ist es mir unmöglich, irgendeinen Krieg zu unterstützen, weder durch direkten Dienst im Heere, in der Flotte, in der Luft noch durch bewusstes Herstellen von Munition und Kriegsmaterial, noch durch Zeichnung von Kriegsanleihen, noch durch Hergabe meiner Arbeit, um andere für den Kriegsdienst freizumachen.

Es ist mir klar, dass ich als konsequenter Pazifist nicht das Recht habe, eine bloß negative Stellung zum Krieg einzunehmen. Ich bin durchaus bemüht, die tieferen Ursachen des Krieges zu erkennen und für die Beseitigung aller seiner Ursachen eine gewaltlose Lösung zu finden.

Diese Aspekte, sowie die Beschäftigung mit den Werten des menschlichen Lebens, führten zur Herausbildung meines Gewissens, das mir verbietet, den Kriegsdienst abzuleisten oder dazu ausgebildet zu werden. Gewissen ist für mich eine moralische Instanz, die mir anzeigt, was gut oder böse, richtig oder falsch ist. Dieses Gewissen sagt mir, weil es eine moralische Instanz ist, dass ich nicht das Recht habe, einen anderen Menschen zu verletzen oder gar zu töten, auch wenn dieser einem politischen System untersteht, welches sich von meinem in der Struktur unterscheidet.

Mein Gewissen bestimmt meine Entscheidung nicht nur im Bereich des Kriegsdienstes, sondern auch in meinem Alltagsleben, bei denen mir die Worte und Taten Jesus Christus sehr hilfreich sind. Er gab uns als Gebote: Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Güte und Liebe zu allen Menschen. Besonders nach diesen Geboten versuche ich mein Denken, Reden und Handeln zu richten. Einen Verstoß gegen diese Regeln Gottes kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, und ich würde mich bei einem Verstoß gegen diese Regeln schuldig vor Gott fühlen.

Die Anerkennung der Heiligkeit des menschlichen Lebens, der menschlichen Persönlichkeit muss das Grundgesetz der menschlichen Gesellschaft werden. Meiner Meinung nach ist jede Nation ein Teil der großen Familie der Menschheit.

Weiterhin bin ich der Überzeugung, dass Frieden durch Abschreckung heute eine unhaltbare Forderung ist. Abschreckung erzeugt Angst und Angst ruft Aggressionen hervor. Auch ich weiß, was Angst in einem Menschen auszurichten vermag. Ich glaube nicht, dass ein Leben voller Angst ein Leben in Frieden bedeuten kann.

Darum möchte ich von meinem Recht als Kriegsdienstverweigerer nach Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes Gebrauch machen.

Allein die Tatsache, dass ich die vorangegangenen Fakten genau kenne und auch, wie ich meine, umfassend dargelegt habe, macht es mir unmöglich, jede Art von Kriegsdienst zu leisten.

Ich bin bereit, den Zivildienst zu leisten, um damit meinem Volk und bedürftigen Menschen zu helfen und bin überzeugt, damit einen Friedensdienst zu leisten.







 

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